re:sponsible

Anbei erhalten Sie den Newsletter
des IHK-Netzwerks Nachhaltigkeit.

Viel Spaß beim Stöbern!

Herzliche Grüße
Ulrike Walz

 

IHK-Netzwerke
Gut informiert. Besser vernetzt.

RE:SPONSIBLE (2026 | JULI)

QUERGELESEN

DIHK zum freiwilligen EU-Nachhaltigkeitsstandard: Richtiger Schritt, Nachbesserung nötig
Die EU-Kommission hat einen Entwurf für einen freiwilligen Standard zur Nachhaltigkeitsberichterstattung vorgelegt. Ziel ist es, klein und mittlere Unternehmen in Lieferketten vor übermäßigen Datenanforderungen berichtspflichtiger Unternehmen zu schützen. Nach dem Entwurf sollen Unternehmen mit bis zu 1.000 Beschäftigten grundsätzlich nur noch die als "erforderlich" definierten Nachhaltigkeitsinformationen bereitstellen müssen. Die DIHK begrüßt diesen Ansatz, fordert jedoch unter anderem eine frühere Anwendung des sogenannten Value Chain Cap, eine stärkere Harmonisierung mit anderen EU-Regelwerken sowie eine breitere Anerkennung des Standards, etwa in der Bankenregulierung und öffentlichen Beschaffung. (DIHK, 01.06.2026) Weiterlesen

Junge Fachkräfte stärken Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen
Steigende Energiepreise, volatile Rohstoffmärkte und das Ziel der Klimaneutralität stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Mit dem Programm Energie-Scouts qualifizieren bundesweit rund 65 Industrie- und Handelskammern jährlich mehr als 1.000 Auszubildende und junge Fachkräfte, die in ihren Betrieben Einsparpotenziale bei Energie und Ressourcen identifizieren und eigenständig Effizienzmaßnahmen umsetzen. Parallel wurden im europäischen Programm Young Energy Europe im vergangenen Jahr 263 Energy Scouts in zehn europäischen Ländern geschult. Die besten Projekte des aktuellen Jahrgangs wurden am 12. Juni in Berlin ausgezeichnet. (DIHK, 12.06.2026) Weiterlesen

Wann lohnt sich der Umstieg auf Elektro-LKW?
Steigende Energiepreise, Mautkosten und Klimaschutzanforderungen stellen Unternehmen mit Lkw-Flotten vor wichtige Investitionsentscheidungen. Die KEA-BW unterstützt Unternehmen mit einem kostenfreien Kostenvergleichsrechner sowie einem Faktencheck zu Technik, Reichweite und Ladeinfrastruktur. Damit können Betriebe ihre individuellen Gesamtbetriebskosten vergleichen und fundiert bewerten, unter welchen Einsatzbedingungen sich Elektro-Lkw wirtschaftlich rechnen. (KEA-BW, .2026) Weiterlesen

Verpackungsverbrauch sinkt - Recyclingquote steigt
Der Verpackungsverbrauch in Deutschland ist 2023 deutlich zurückgegangen. Laut Umweltbundesamt wurden 5,8 Prozent bzw. rund 1,1 Millionen Tonnen weniger Verpackungen in Verkehr gebracht als im Vorjahr. Gleichzeitig steigt die Recyclingquote auf 69,4 Prozent. Das Umweltbundesamt führt den Rückgang unter anderem auf die kunjunkturelle Entwicklung und geringere Produktionsmengen zurück. (UBA, 13.05.2026) Weiterlesen

Neue Kriterien für den Blauen Engel bei Rechenzentren und Druckern
Das Umweltbundesamt hat die Vergabekriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Rechenzentren und Drucker aktualisiert. Ziel ist es, den steigenden Energie- und Ressourcenverbrauch digitaler Infrastrukturen stärker zu berücksichtigen und Anreize für mehr Energieeffizienz, Langlebigkeit sowie Reparierbarkeit und Kreislauffähigkeit zu schaffen. Die neuen Anforderungen unterstützen öffentliche und private Beschaffer bei der Auswahl nachhaltiger IT-Lösungen. (UBA, 19.06.2026) Weiterlesen

 

AUS DER REGION

Industrie zwischen Weltmarkt und Landstraße
Auch im ländlichen Raum entstehen international erfolgreiche Industrieunternehmen. Die Robert Koch GmbH in Meßstetten-Tieringen und die Ergoline GmbH in Bitz zeigen, welche Standortvorteile die Region bietet, von einem starken regionalen Partnernetzwerk bis zu verfügbaren Industrieflächen. Gleichzeitig benennen die Unternehmen Herausforderungen wie Fachkräftemangel, steigende Energiepreise, Lieferkettenrisiken und den Bedarf an einer besseren Verkehrsanbindung. (IHK Reutlingen, WNA 6-7/2026 ) Weiterlesen

Engel modernisiert Fabrikverkauf und setzt auf regionale Wertschöpfung
Die Engel GmbH aus Pfullingen hat ihren Fabrikverkauf nach einer fünfwöchigen Modernisierung neu eröffnet und dafür einen sechsstelligen Betrag investiert. Das familiengeführte Unternehmen produziert seit 1982 ausschließlich Naturfasern und setzt konsequent auf regionale Wertschöpfung: Alle an der Fertigung beteiligten Betriebe befinden sich in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern. Mit rund 70 Mitarbeitenden verbindet Engel nachhaltige Textilproduktion mit der Stärke des Standorts Neckar-Alb. (IHK Reutlingen, 24.06.2026) Weiterlesen

Breitbandausbau ist kein Luxus - schnelles Internet als Standortfaktor
Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist für Unternehmen längst ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Im Sommer 2025 verfügten im Zollernalbkreis zwar 90 Prozent der Betriebe über mindestens 30 Mbit/s, jedoch erreichten nur 80 Prozent Downloadgeschwindigkeiten von mindestens 100 Mbit/s. Um den Breitbandausbau insbesondere im ländlichen Raum zu beschleunigen, investiert das Land Baden-Württemberg bis Ende 2026 rund 1,1 Milliarden Euro. (IHK Reutlingen, WNA 6-7/2026) Weiterlesen

AKTUELLE TERMINE

15. Juli 2026, 09:00-10:00 Uhr | Ressourcen-, Material- und Energieeffizienz mit dem KEFF+ Check - Erfolgsberichte aus der Praxis | Austausch (Umwelttechnik BW)
Steigende Rofstoffpreise und regulatorische Anforderungen machen Ressourceneffizienz zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Der TechTalk zeigt anhand konkreter Unternehmensbeispielen, wie der kostenfreie KEFF+ Check Unternehmen dabei unterstützt, Einsparpotenziale bei Material-, Energie- und Ressourceneinsatz zu identifizieren und wirtschaftlich umzusetzen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes.  Info & Anmeldung

22. Juli 2026, 09:00-10:00 Uhr | InvestRE - Ressourceneffizienz fördern, Investitionen gezielt umsetzen | Austausch (Umwelttechnik BW)
Wie lassen sich Investitionen in Ressourceneffizienz finanziell unterstützen? Im zweiten GreenTech BW TechTalk wird das Förderprogramm InvestRE vorgestellt, das kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg bei investiven Maßnahmen zur Ressourcenschonung unterstützt. Ergänzend zeigt ein Praxisbeispiel aus der Galvanik, wie durch einen geschlossenen Wasserkreislauf Ressourcen eingespart und Prozesse nachhaltiger gestaltet werden können.  Info & Anmeldung

 

SCHON MAL VORMERKEN

Freuen Sie sich mit uns auf ein spannendes Jahr im Netzwerk Nachhaltigkeit der IHK Reutlingen!  Das Programm  2026 sowie die Möglichkeit zur Anmeldung  finden Sie unter ihkrt.de/nw-nachhaltigkeit

WEITERE TERMINE IM NETZWERK NACHHALTIGKEIT

Das gesamte PROGRAMM 2026 im Netzwerk Nachhaltigeit der IHK Reutlingen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter ihkrt.de/nw-nachhaltigkeit .
Das Angebot richtet sich an Unternehmensvertreter*innen aus der Region Neckaralb, die sich aktiv mit Nachhaltigkeitsstrategien befassen und Teil des Netzwerks werden möchten. Bei Interesse und Fragen zum Netzwerk melden Sie sich gerne beim Netzwerkbüro der IHK Reutlingen unter Tel. 07121 201 - 783 oder netzwerke@reutlingen.ihk.de

ZUM MITMACHEN

FÖRDERUNGEN

Beratungsförderung im Programm „Unternehmen machen Klimaschutz“ - aktuell exklusiv für Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg
„Unternehmen machen Klimaschutz“ ist ein Förderprogramm des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Ziel der Beratungsförderung ist es, Unternehmen bei der Erstellung der Ist-Analyse anhand einer Treibhausgasbilanz und eines daraus abzuleitenden Transformationspfads beratend zu unterstützen sowie daraus resultierende Klimaschutzmaßnahmen abzuleiten. Mit der Förderung können CO2-Projekte gefördert werden – zweimal – jeweils bis zu 5 Beratertage bei 75% Zuschuss. Weiterlesen

Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft
Gefördert werden die im direkten Zusammenhang mit der Erstellung eines Transformationsplans stehenden externen Dienstleistungen (z. B. externe Beratungs-, Bilanzierungs-, Konzeptionierungsleistungen, Messdienstleistungen etc.). Antragsberechtigt sind prinzipiell alle privaten, kommunalen und Landesunternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen, freiberuflich Tätige sowie Contractoren. Voraussetzung ist eine Betriebsstätte oder Niederlassung innerhalb Deutschlands. Die Förderung erfolgt in Form einer Anteilsfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss. Die Förderquote beträgt 40 % der beihilfefähigen Kosten für große Unternehmen bzw. 50 % für mittlere und 60 % für kleine Unternehmen. Die maximale Fördersumme für einen Transformationsplan beträgt 60.000 Euro. (BWMK) Weiterlesen

KfW-Umweltprogramm - Investitionen in Umwelt- und Klimaschutz fördern
Mit dem KfW-Umweltprogramm werden Unternehmen bei Investitionen unterstützt, die Ressourcen schonen und Umweltbelastungen reduzieren. Förderfähig sind unter anderem Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneffizienz, zur Kreislaufwirtschaft, zum nachhaltigen Umgang mit Wasser sowie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die Förderung erfolgt über zinsgünstige Kredite mit langfristiger Zinsbildung. Weiterlesen

STUDIEN & FORSCHUNG 

CDRterra II startet: Forschung zur CO₂-Entnahme geht in die nächste Phase
Mit der zweiten Förderphase des Forschungsprogramms CDRterra II investiert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt rund 33 Millionen Euro in die Erforschung landbasierter Methoden zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre. In 17 Verbundprojekten untersuchen Forschende neue Technologien zur Kohlenstoffbindung sowie ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen. (FONA, 02.06.2026) Zur Pressemitteilung

Frauenhofer ISE | Wärmepumpen und Fernwärme langfristig wirtschaftlicher
Eine aktuelle Kurzstudie des Frauenhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zeigt, dass Wärmepumpen und Fernwärme in allen betrachtenen Szenarien über den Lebenszyklus hinweg geringere Gesamtkosten verursachen als Gasbrennwertheizungen mit steigenden Anteilen sogenannter "grüner Gase". Verglichen würden die Gesamtkosten für Heizung und Warmwasser über 20 Jahre in einem Ein- und Mehrfamilienhaus. Im beispielhaften Einfamilienhaus kann der Kostenunterschied je nach Heiztechnologie bis zu 49.000 Euro betragen. Gleichzeitig weisen die Forschenden darauf hin, dass Faktoren wie Gebäudegröße, energetischer Zustand und lokale Infrastruktur die Wirtschaftlichkeit maßgeblich beeinflussen und empfehlen deshalb eine individuelle Beratung bei Heizungstausch.. (Frauenhofer ISE, 26.06.2026) Weiterlesen

Phosphorrecycling: Technik bereit - Umsetzung bleibt Herausforderung
Phosphor ist ein unverzichtbarer Rohstoff für die Landwirtschaft und zählt zu den kritischen Rohstoffen der Europäischen Union. Im Rahmen der BMFTR-Fördermaßnahme "Regionales Phosphor-Recycling (RePhoR)" wurden seit 2020 verschiedene Verfahren zur Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlamm erfolgreich im großtechnischen Maßstab erprobt. Die Technologien stehen grundsätzlich zur Verfügung, ihre flächendeckende Einführung wird jedoch weiterhin durch hohe Investitionskosten sowie unsichere wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen erschwert. Mit Blick auf die gesetzliche Pflicht zur Phosphorrückgewinnung ab 2029 sehen die Forschenden nun vor allem Handlungsbedarf bei der praktischen Umsetzung. (FONA, 26.06.2026) Weiterlesen

 

WEITERE  INFORMATIONEN ZUM IHK-NETZWERK NACHHALTIGKEIT UNTER: WWW.IHKRT.DE/NW-NACHHALTIGKEIT

Sie möchten unseren Newsletter nicht mehr erhalten? Hier können Sie sich abmelden

Copyright © IHK Reutlingen 
Hindenburgstraße 54, 72762 Reutlingen 
07121 2010 
kic@reutlingen.ihk.de 
Impressum | Datenschutz